Jahresrückblick 2025
Was für ein Jahr!
2025 war ein Jahr voller Überraschungen und wundervollen Momenten. Obwohl ich mich im Januar bereits damit auseinandersetzte, mich als Kandidatin für das Bürgermeisteramt zu bewerben, war erst 11 Monate später mit der Nominierung klar, dass ich diesen Schritt gehen werden.
Ein großer Dank gilt vor allem meinem SPD Ortsvereinsvorstand der SPD Winsen (Luhe), der mit dem gut besuchten und motivierenden Neujahrsempfang das Jahr 2025 eröffnete. Mit weiteren Initiativen wie dem Talk im Marstall, monatliche Einladungen zum Stammtisch, regelmäßige Mitgliederversammlungen und den offenen Fraktionssitzungen ist es ein gemeinsames Anliegen, Transparenz zu leben und den Austausch mit unseren Mitgliedern und Interessierten zu fördern. Gleichzeitig freue ich mich darauf, auch im nächsten Jahr mit diesem Ortsverein weiter an unserem Themen zu arbeiten.
Weiter ging es mit dem Neujahrsempfang des SPD-Unterbezirk Landkreis Harburg, womit gleichzeitig auch der Wahlkampf für den erneuten Sitz im Bundestag eröffnet wurde. Svenja Stadler war zu diesem Zeitpunkt bereits nominiert und zeigte noch einmal mehr, wie wichtig der gemeinsame Wahlkampf ist. In den kommenden Wochen unterstützten alle Ortsvereine landkreisweit mit Veranstaltungen, Flyern, Plakatieren, Wahlkampfständen und Podiumsdiskussionen. Stephan Weil lud in Winsen „Auf ein Wort“ ein und führte gemeinsam mit Svenja durch einen interessanten und wichtigen Abend. Auch wenn es am Ende nicht für das Direktmandat gereicht hat, war Svenja die deutlich bessere Kandidatin, die in Diskussionen und an den Ständen überzeugen konnte. Umso mehr freute es mich persönlich sehr, dass Svenja trotz des Verlustes des Direktmandates erneut erfolgreich in den Bundestag eingezogen ist.
Im März ging es dann direkt in den Unterbezirksparteitag der SPD Landkreis Harburg. Auf der Tagesordnung standen neben der Wieder- bzw. Neuwahl des Unterbezirksvorstandes auch die Behandlung diverser Anträge. Vorausgegangen waren Sitzungen der Ortsvereine und Arbeitsgruppen zur Erarbeitung von Anträgen und der Nominierung von Delegierten sowie natürlich auch die Sitzung der Antragskommission. Am Ende des Tages durfte ich mich über meine Wiederwahl als Beisitzerin freuen. Bereits Anfang April traf sich der neugewählte Vorstand zu einer ersten Klausur, die im Laufe des Jahres 2025 fortgesetzt wurde. Ziel der Klausuren war es, das Wahlprogramm 2021 zu analysieren und Veranstaltungen abzuleiten bzw. zu initiieren. Der Auftrag hierzu startete bereits im September, gefolgt von einer Veranstaltung im November.
Ab Mai ging es in die Weiterbildungen, um gestärkt in die anstehende Nominierung und dem Wahlkampf einzuziehen. Neben wichtigen Themen war es möglich, ein Netzwerk niedersachsenweit aufzubauen. In diesem Netzwerk fanden wir Bürgermeisterkandidaten eine Plattform, uns auszutauschen, Informationen einzuholen und uns gegenseitig zu unterstützen. Bereits 80% der Kandidaten ist nominiert und gemeinsam werden wir in 2026 zur Wahl antreten. Zu dem Netzwerk gehören neben Kandidaten auch hauptamtliche Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, Politiker und Politikerinnen sowie SPD-Mitgieder aus ganz Niedersachsen.
Im August ging es zur Messe Kommunal nach Göttingen, um Impulse zu sammeln und sich mit Gleichgesinnten und Ausstellern zu vernetzen. Allem voran stand das Thema der Digitalisierung von Behörden im Vordergrund. Der angeschlossene Diskurs Finanzen beschäftige sich intensiv mit den aktuellen Herausforderungen der Kommunen. Vor allem die Höhe der Belastungen durch die Aufgabenlast als auch die Instandsetzung bzw. Überarbeitung der Infrastrukturen gehen mit einer hohen Belastung der Kommunen einher. Im Rahmen des Diskurs wurden auch mögliche Chancen aufgezeigt. Die Podiumsdiskussionen und Impulsvorträge rundeten die Messe ab und zeigten auf, wie wichtig der Austausch ist.
Mit der Empfehlung des Vorstandes als Bürgermeisterkandidatin ging es nun im vierten Quartal an die Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Wahlkampfthemen wurden analysiert, die Website aufgebaut, Themen gesammelt und Motivationsreden erarbeitet. Mitte November war es dann endlich soweit - mit 85% der Stimmen konnte ich unsere Mitglieder überzeugen, mich als Kandidatin zu nominieren.
Der Abschluss des Jahres bildete meine erste Haushaltsrede. Der Abend erinnerte mich an meinen ersten Kontakt mit der politischen Bühne in 2018. Denn 2018 in der Haushaltssitzung in der Stadthalle plädierte ich als Sprecherin einer Elterninitiative an die damaligen Ratsmitglieder ein gleichwertiges Angebot zum Hort zu schaffen und vor allem die Frühbetreuung aufrecht zu erhalten. Ende 2025 stand ich auf der anderen Seite und konnte gemeinsam mit meiner Fraktion und der Unterstützung anderer Parteien das aktuelle Angebot zur Frühbetreuung erhalten.
Politisch war das Jahr durch die Unterstützung von Freunden, Bekannten, politischen Weggefährten in die richtigen Bahnen geleitet. Privat war es allerdings ein Schicksalsjahr. Mein Cousin verstarb Anfang des Jahres an Krebs und hinterließ ein großes Loch. Gefolgt wurde dieser Schicksalsschlag von einigen weiteren. Umso dankbarer bin ich für die Unterstützung und die Kraft meiner Familie und meiner Freunde, die mich jederzeit unterstützten und auch weiterhin unterstützen.