🏡 Wie wollen wir im Landkreis Harburg künftig wohnen? 
Was braucht es für bezahlbaren Wohnraum – und warum wird Bauen immer schwieriger?

Darüber haben wir beim Bürgerdialog der SPD im Marstall Winsen mit Expert:innen aus Niedersachsen, Hamburg und der Region sowie vielen Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

🔎 Zentrale Erkenntnisse:
• Planungs- und Genehmigungsverfahren dauern oft bis zu 3 Jahre
• Bauen wird immer teurer (z. B. Erschließungskosten ca. 15.000 € + hohe Nebenkosten)
• In Winsen ist Wohnraum besonders knapp (Leerstand ca. 0,2 %, Mieten oft ab 1.000 €)
• Niedersachsen setzt auf Erleichterungen beim Bauen (z. B. Dachgeschossausbau, digitale Verfahren)
• Geesthacht zeigt mit einer Quote von bis zu 25 % gefördertem Wohnungsbau mögliche Wege
• Vor Ort fehlt es noch an ausreichend gefördertem Wohnraum – mehr Verbindlichkeit ist nötig
• Baugemeinschaften (gemeinsam planen und bauen statt klassischer Bauträger) können Kosten senken
• „Phase Null“ (frühe Abstimmung aller Beteiligten vor dem Bauantrag) kann Verfahren beschleunigen
• Wohnen hängt eng zusammen mit Fachkräften, Infrastruktur und regionaler Entwicklung

🗣️ Viele Gäste nutzten im Anschluss die Gelegenheit, ihre Ideen an unseren Themenwänden zu hinterlassen. Diese fließen nun in unseren Prozess zur Kommunalwahl 2026 ein.

Wir danken besonders unseren Podiumsgästen:
Christine Glawe, SPD-Bürgermeisterkandidatin für Winsen Luhe, Philipp Meyn, MdL, Gordon Nelkner, Baudezernent Hamburg-Mitte, Olaf Schulze, Bürgermeister der Stadt Geesthacht, und Martin Natorp, Architekt aus Buchholz i.d.N.
Gemeinsam arbeiten wir weiter an Lösungen für eine bezahlbare und lebenswerte Zukunft im Landkreis Harburg. 💬

Text: SPD-Unterbezirk Landkreis Harburg

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Der Vormittag bat interessante Einblicke und vor allem auch Chancen. Für mich als zukünftige Bürgermeisterin steht fest, dass sich einiges ändern muss, damit wir auch unseren Kindern und Seniorinnen / Senioren Wohnraum bieten können. 

  1. Eine Quote für bezahlbares Wohnen muss fest verankert werden.
  2. Quartiere müssen nachhaltig und langlebig durchdacht, geplant und umgesetzt werden.
  3. Verkehrskonzepte wie auch Schulen und Kindergärten sowie der Anschluss an den ÖPNV ist wesentlich in jedem Quartier. 

Wir haben noch einen langen Weg vor uns - doch umsetzen können wir das nur, wenn wir endlich einen NEUSTART wagen.

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